Die Kostenblöcke ehrlich aufgeschlüsselt
Der Preis einer Wärmepumpe ist selten eine einzige Zahl. Realistisch besteht er aus vier Blöcken: dem Gerät, der Installation samt Hydraulik, den Anpassungen im Bestand und den Nebenkosten für Elektroanschluss, Fundament und Inbetriebnahme.
| Position | Spanne |
|---|---|
| Luft-Wasser-Wärmepumpe inkl. Montage | 18.000 – 28.000 € |
| Pufferspeicher, Hydraulik, Regelung | 3.000 – 6.000 € |
| Anpassung Heizkörper oder Flächenheizung | 0 – 8.000 € |
| Elektroanschluss, Fundament, Inbetriebnahme | 1.500 – 4.000 € |
| Sole-Wasser-Wärmepumpe mit Erdsonde (statt Luft) | 30.000 – 45.000 € |
Was den Preis nach oben oder unten zieht
- Vorlauftemperatur des bestehenden Heizsystems – je niedriger, desto weniger Anpassungen.
- Heizlast des Gebäudes und damit die nötige Geräteleistung.
- Aufstellort, Leitungswege und Schallschutz zum Nachbargrundstück.
- Warmwasserbereitung: Kombispeicher oder separates System.
- Zustand des Zählerschranks und der Elektroinstallation.
Was nach der Förderung übrig bleibt
Die Heizungsförderung nach KfW 458 bezieht sich auf eine förderfähige Kostenbasis von maximal 28.000 € für die erste Wohneinheit. Bei einem Fördersatz von 50 Prozent sind das 14.000 € Zuschuss. Aus einer Investition von 32.000 € wird damit eine Restinvestition von 18.000 €. Die genaue Quote hängt von Heizungsalter, Selbstnutzung und Einkommen ab – das rechnet der Wärmepumpenrechner durch.
Betriebskosten sind der zweite Preis
Eine Wärmepumpe mit einer Jahresarbeitszahl von 3,5 braucht für 18.000 kWh Wärme rund 5.100 kWh Strom. Bei 30 ct/kWh sind das etwa 1.530 € pro Jahr. Deckt eine PV-Anlage einen Teil davon, sinkt der Betrag spürbar – im Jahresmittel sind 20 bis 30 Prozent PV-Deckung realistisch, im Winter deutlich weniger als im Sommer.
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